Ungesund für die Katze – was im Fressnapf nichts zu suchen hat

Ungesund für Katzen.

Unsere Katze war der Meinung, dass sowohl (unverdünnte) Dosenmilch als auch Schokolade genau das richtige für sie gewesen wäre. Auch Essensreste fand sie toll und sie liebte es unsere Teller abzuschlecken. Dass diese Katze dennoch 18 Jahre alt geworden ist, darf als kleines Wunder betrachtet werden.

Die Gefahr, dass eine Katze etwas Verdorbenes frisst, ist wohl, da die Samtpfoten durchaus penibel prüfen, was sie fressen, recht gering. Darüber was aber tatsächlich gut und gesund für sie ist, hat sie dann aber doch andere Vorstellungen als so mancher Katzen-Ernährungswissenschaftler.

Hier eine kleine Liste von für Katzen gefährliche Lebensmittel.

Für Katzen ungesunde Lebensmittel

  • Alles was salzig und / oder stark gewürzt ist, ist nichts für Katzen. Das schließt auch unsere Essensreste ein. Haustiere schafft man schließlich aus vielen Gründen an, aber sicherlich nicht zur Reduzierung unseres Haushaltsmülls.
  • Geräuchertes (auch weil es eben sehr salzig ist)
  • Benzoesäure, ist zum Beispiel in Fischmarinaden aber auch in einigen konservierten Lebensmitteln enthalten. Bei Benzoesäure handelt es sich um eine aromatische Carbonsäure. Es ist ein antimikrobielles Konservierungsmittel, dass sich nicht nur in Lebensmittel und Getränken wiederfindet, sondern auch in Arzneimitteln und Kosmetika. E 210.
  • Rohes Schweinefleisch. Dieses kann mit dem Aujezky-Virus infiziert sein, was sowohl für Katzen, aber auch Hunde tödlich sein kann. Schweinefleisch sollte also unbedingt durchgegart sein, ehe man es Katze und Hund gibt. Wobei es auch Wissenschaftler gibt, die annehmen, dass auch durch das durchgaren der Aujezky-Virus nicht restlos beseitigt wird.
  • Auch roher Fisch und rohes Geflügel sollte nicht gegeben werden (Salmonellen).
  • Fisch und Geflügel immer von Gräten und Knochen (Geflügel: Röhrenknochen) befreien, ehe es die Katze gibt.
  • Knochen allgemein. Zum einen nagen Katzen diese eh nicht ab, zum anderen ist aber dennoch die Gefahr groß, dass sie sich durch Knochensplitter verletzen könnte.
  • Hülsenfrüchte und Kohl sind für Katzen schwer verdaulich. Zu den Hülsenfrüchte zählen zum Beispiel Erbsen, Bohnen.
  • Zwiebeln sind nicht nur schwer verdaulich, sie enthalten auch für Katzen giftige Substanzen. Das gilt nicht nur für Zwiebeln, sondern auch für Zwiebelgewächse: Zwiebeln (rot, Gemüse, weiß, alle, Speisezwiebeln), Lauch, Schnittlauch.
  • Schnittlauch könnte von der Katze mit Katzengras verwechselt werden. Da Schnittlauch zu den Zwiebelgewächsen zählt ist dieses Küchenkraut aber für Katzen tabu!
  • Süßigkeiten, Süßspeisen und natürlich auch die oben erwähnte Schokolade. Schlecht für die Zähne und auch für die Katzen-verdauung.
  • Alkohol natürlich auch nicht.

Das ist keine abschließende Liste an gefährlichen Lebensmitteln oder Dingen im Haus für unsere Samtpfoten. Es sind eher die alltäglichen Dinge, bei denen aber eine hohe Berühungsgefahr bestehen. Denn Fisch, Geflügel und auch Schnittlauch finden sich doch in vielen Haushalten wieder.

Siehe auch Gesunde Katzenernährung.

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