Gesunde Ernährung Katzenfutter

Ein wichtiger Punkt bei der Katzenhaltung ist der Komplex gesundes Fressen.

Katzen sind Fleischfresser

Einige Vegetarier probieren ihre Katzen auch pflanzlich zu ernähren. Katzengerecht sieht anders aus. Katzen sind eigentlich reine Karnivoren, in freier Wildbahn stehen ihr Mäuse und andere kleine Beutetiere zur Verfügung. Eine rein vegetarisch-vegane Ernährung scheint da kaum artgerecht zu sein. Ob eine rein pflanzliche Fütterung mit zusätzlichen Ergänzungsmitteln machbar wäre, sollte man – falls gewünscht – in Absprache mit einem Tierarzt diskutieren.

Unsere Katzen können bei der Ernährung ganz auf Mäuse setzen

Um gesund satt zu werden, würde einer Katze wirklich eine gewisse Anzahl an Mäusen reichen. Pflanzliche Nährstoffe, Zucker und Kohlenhydrate oder gar Füllstoffe benötigt die Katze nicht. Um bei Kräften zu bleiben, würden etwa ein Dutzend Mäuse einer Katze am Tag reichen.

Weniger Füllstoffe mehr Fleisch im Katzennapf

Ein gesundes Katzenfutter muss folglich unbedingt über einen hohen Anteil an Fleisch verfügen. Häufig scheinen unsere Katzen dabei sogar billige Futter zu lieben, trotz der nicht gesunden Inhaltsstoffe. Nicht weil es besser ist. Möglich machen das Lockstoffe und der Geruch. Nicht zuletzt Zucker sorgt dafür, dass unsere Stubentiger auf das günstige Katzenfressen lieber im Napf haben.

Was vertragen Katzen besser? Trockenfutter oder doch besser Nassfutter?

Ob man der Katze lieber Nassfutter oder doch eher Trockenfutter in ihre Schüssel gibt, ist nicht so wichtig. Solange es eben ein Alleinfutter ist, das alle wichtigen Nährstoffe drin hat. Trockenfutter oder Dosenfutter – beide Futterarten haben ihre Vor- und Nachteile. Feuchtes Futter schmeckt und riecht für die Katze eher leckerer. Futter aus der Dose hat dann doch eher die Struktur, die die Katze auch bei ihrer Jagd finden würde. Sehr wichtig ist auch, dass Dosenfutter dabei hilft einen Teil des Tag für Tag benötigen Wasserbedarfs zu befriedigen. Trinkt die Katze zu wenig, ist Dosenfutter vorzuziehen. Nassfutter lässt sich nicht so gut einteilen und ein möglicher Rest muss im Kühlschrank gelagert werden. Eine offene Dose Katzenfutter kann im Kühlschrank aber auch stören. Den Katzenhalter stört es meist nicht so – aber andere Mitbewohner. Unter anderem muss man auch wieder dran denken die offene Dose rechtzeitig aus der Kühlung zu nehmen, sonst wäre das Futter zu kalt für empfindliche Katzenmägen. Ein Rest Nassfutter im Katzennapf kann gerade im Sommer problematisch werden. Freßreste locken Fliegen und manchmal auch andere Insekten an und es kann schlecht werden. Steht der Fressenrest länger, mag ihn die Katze häufig nicht mehr.. Trockenfutter lässt sich leichter aufbewahren, leichter in Portionen aufzuteilen, und Rest im Freßnapf der Katze sind meist unbedenklich. Ganz wesentlich ist es bei dem trockenem Futter aber darauf aufzupassen, dass die Katze auch wirklich genug Wasser oder andere Flüssigkeit zu sich nimmt, wenn sie fast nur Trockenfutter zu fressen bekommt. Trinkt sie nicht genug, dann kann die Katze krank werden und Probleme mit den Nieren und Harnwegen bekommen.
Eine Kombination aus Trockenfutter und Dosenfutter hat sich häufig bewährt. Meist frisst die Katze das Dosenfutter sofort und teilt sich das trockene Futter dann ein.

Rohfleisch für unsere Stubentiger

BARF ist die Abkürzung für biologisch-artgerechtes rohes Futter. Diese Methode der Rohfleischfütterung stellt für viele Anhänger des Barfens die natürlichste und gesündeste Fütterungsform der Katze dar. Zu fressen bekommt die Katzehierbei rohe Bestandteile wie Muskelfleisch, Innereine, Knochen und andere tierische Bestandteile.

Auch Fütterung mit Rohfleisch kann man aber mit Futter aus der Dose und Trockenfutter kombinieren.

Übergewicht bei Katzen

Auch unsere Katzen können übergewichtig werden. Da ein zu viel an Gewicht ein wichtiges Thema ist, sollte man das Gewicht der Katze häufiger kontrollieren, und entweder die Menge der Leckereien vermindern oder die Portion daran anpassen, was die Miezekatze noch als Belohnung bekommt. Ist die Katze einmal zu dick geworden, dann drohen ihr nicht nur Probleme mit den Gelenken, ihre Lebenserwartung wird meist kürzer. Ein Fettpolster für die Lebenserwartung und Gesundheit einer Samtpfote.

Kuhmilch

Adulte Katzen können meist keine Kuhmlich mehr ab. Der Abbau des Milchzuckers (Lactose) klappt dann bei der Katze nicht mehr. Das kann zu Durchfall und Verdauungsstörungen führen.. Das ist nicht schlimm, denn frisches Wasser reicht fast allen Katzen zum Trinken aus. Wenn Katzen zu wenig Wasser zu sich nehmen, dann können salzarme Brühe helfen, die Flüssigkeit für die Katze attraktiver zu machen. Katzenmilch (mit Wasser angerührt, wegen der Kalorien) kann genauso hilfreich sein.

Trinken und Fressen getrennt voneinander aufstellen

Einige Katzen nehmen eher zu wenig als zu viel Flüssigkeit zu sich. Oft einfach weil das Trinken und ihr Fressplatz zu nahe beieinander stehen. Wasserstelle und Fressstelle brauchen zwei separate Plätze oder eben einen Sicherheitsabstand. Das andere ist für den Dosenöffner zwar bequem. Die Katze mag es aber nicht.

Der Punkt Katzenernährung ist ein großer Themenkomplex. Ich werde ihn sicherlich noch weiter beleuchten. Siehe auch: Für Katzen eher ungesund.