Die Burmakatze

Burma Katze

Auch die Heimat der Burmakatze oder Burmese liegt in Südostasien und zwar wie der Name schon sagt in Burma, dem heutigen Myanmar. Dort wird sie seit Jahrhunderten von Mönchen als Tempelkatze und Glücksbringer gehalten und „Suphalaksa“ genannt. Das bedeutet „Glückverheißender Charakter“ Ihr thailändischer Name lautet Maeo Thong Daeng („Kupferkatze„) wegen ihrer früher häufig golbraunen Farbe. Im Jahr 1933 brachte ein amerikanischer Arzt der US-Navy eine dieser Katzen mit nach Kalifornien.

Burmakatze – eine zu dunkel geratene Siamkatze?

Fachleute und Züchter hielten sie zuerst für eine sehr dunkel geratene Siamkatze, aber der Arzt Dr. Thomson versicherte ihnen, dass in Burma sehr viele Katzen dieser Farbe herumlaufen würden. Am Ende ergaben ausführliche Untersuchungen tatsächlich, dass es sich nicht um eine außergewöhnlich gefärbte Siamkatze sondern eine andere Katzenrasse handelte. Das einzige in den USA befindliche Exemplar wurde mit einem Siamkater verpaart aber danach entschloss man sich, ihre Nachkommen nur noch mit aus Burma stammenden Katzen zu kreuzen und so wieder zu einer Entmischung zu gelangen. Heute werden Burmakatzen in erster Linie in den USA, in Großbritannien und Australien gezüchtet und sind in diesen Ländern weit verbreitet. In Deutschland sind sie eher selten, aber es gibt auch hier einige Züchter dieser sehr hübschen Rasse.

Aussehen der Burmakatze

Die Burmakatze ist mittelgroß und hat einen kompakten und kräftigen Körperbau mit einem breiten Brustkorb. Ihr Kopf ist wie der der Siamkatze trapezförmig aber kräftiger, die Stirn breiter und leicht gerundet. Die Ohren sind breit und mittelgroß und etwas nach vorn geneigt, der Schwanz ist mittellang und dick, die goldgelben oder bernsteinfarbenen Augen sind groß. Das Fell der Burmakatze ist kurz, dicht und sehr weich. Das Farbspektrum heutiger Burmakatzen ist sehr breit, Besonders beliebt sind blaugrau oder taubengrau, pudrig helle Cremetöne, Brauntöne aber auch Orangetöne. Ein besonderes Merkmal der Rasse besteht darin, dass Kopf, Beine und Schwanz immer etwas dunkler erscheinen als das übrige Fell.

Wesen und Charakter der Burmakatze

Vom Wesen her ist die Burmakatze freundlich, anhänglich, klug und sehr friedfertig. Ganz anders als ihre Verwandten, die Siamkatzen und die Tonganesen sind Burmakatzen gar keine Diven. Sie sind zurückhaltend, sehr anpassungsfähig und langmütig. Deshalb eignen sie sich sehr gut für Familien mit Kindern oder andere sehr lebhafte Haushalte in denen es rund geht. Einen kleinen Tick haben die Burmakatzen aber schon. und der hängt wahrscheinlich mit ihrer Geschichte als Tempelkatze zusammen. Wenn man sie ins Freie lässt, dann laufen sie oft mit jedem Menschen mit, der ihnen irgendein Interesse entgegenbringt. Scheu kennt die Burmakatze kaum.

Nicht verwechseln sollte man die Burmakatze mit der Birmakatze, auch Heilige Birma, genannt.

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