Die Birmakatze

Birma Katze

Diese Rasse geht auf ein in Frankreich vor rund 100 Jahren gestartetes Zuchtprogramm zurück. Über die Ursprünge der Rasse gibt es unterschiedliche Geschichten. Die mit der höchsten Wahrscheinlichkeit für einen wahren Kern besagt, dass ein reicher Amerikaner aus dem Orient eine trächtige langhaarige Katze mitnahm und die Jungen später entweder mit einem Perserkater oder einem Siamkater verpaart wurden. Auf der anderen Seite gibt es aber auch Legenden wonach Birmakatzen schon lange vor dieser Zeit in burmesischen Tempeln vorkamen.

Birmakatzen sind Halb-Albinos

Birmakatzen sind wie Siamkatzen Halb-Albinos, also Point-Katzen haben aber anders als die Siamesen halblanges Fell. Die Fellfarbe ist weiß, hellbeige bis goldbeige, die Pointierung an Gesicht, Ohren, Schwanz und den Beinen deutlich dunkler. Sie kommt in vielen Farbschlägen vor. Ein deutliches Rassemerkmal sind weiße Abzeichen an den Pfoten, die sogenannten Sporen oder Handschuhe. Der Körper der Birmakatze ist mittelgroß und mittelschwer, sehr muskulös. Sie hat kurze kräftige Beine und eine mittellange fedrig behaarte Rute. Der Schädel bildet ein leicht abgerundetes stumpfes Dreieck, die Ohren sind mittelgroß und breit. Die leicht ovalen blauen Augen stehen weit auseinander. Das Fell ist je nach Körperpartie länger oder kürzer.

Wesen der Birmakatze

Vom Wesen her ist die Birmakatze einfach ein Schatz. Sie ist sehr gutmütig, friedfertig und anhänglich. Vom lebhaften Siamesen findet sich bei der Birmakatze gar nichts, in der Hinsicht kommt sie viel mehr nach den ruhigen Persern. Birmakatzen brauchen aber trotzdem viele Streicheleinheiten, die man gut mit der notwendigen Fellpflege verbinden kann.

Heilige Birma

Die Birmakatze wird auch einfach nur Birma genannt oder ganz edel als Heilige Birma bezeichnet. Was gut zu der ruhigen und ausgeglichenen Katze passt.

 

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