Bevor eine Katze ins Haus kommt – gut abwägen!

Vor dem Katzenkauf - gründlich überlegen.

Das wichtigste bevor man sich eine Katze ins Haus holt, vor allem, wenn man lange keine hatte oder womöglich noch nie Dosenöffner war, ist:

Katzen besser nicht ungeplant anschaffen

Nicht immer wird die Anschaffung einer Samtpfote nach reiflicher Überlegung getroffen. Spontan wird die Gelegenheit ergriffen, eine Samtpfote einziehen zu lassen. Die Kehrseite bei so viel Spontanität ist nicht selten, dass diese eben dann zu Lasten der Katze geht. Insbesondere bei Katzen kann es passieren, dass man die zeitliche Belastung unterschätzt. Schließlich werden gerade Katzen ausgewählt, da man mit ihnen eben nicht, wie mit einem Hund Gassi gehen muss und auch die Erziehungsarbeit scheint geringer.

Oder die ausgesuchte Rasse hat Eigenarten, die einen danndoch stören.

Mögliche Lebenserwartung berücksichtigen

Nicht nur bei der Anschaffung einer Katze sollte man sich zuvor genau bedenken. Das gilt für jedes Tier. Die Entscheidung für ein Tier hat für mehrere Jahre Auswirkungen. Bei einer Katze sind das durchaus gut und gerne 15 Jahre, manchmal sogar ein paar Jahre mehr.

Egal welches Tier schlussendlich das Rennen macht, sich vorher zu informieren kann einen vor unliebsamen Überraschungen schützen. Denn gerade bei Katzen gibt es riesige Unterschiede beim Pflegeaufwand (gerade beim Fell) und dem Grad an Aufmerksamkeit, die ein solcher Stubentiger für sich beanspruchen kann.

Meist gibt es ein Tier schon bei der Anschaffung nicht kostenfrei. Und damit ist es nicht getan. Ein tierischer Mitbewohner kann richtig Geld kosten: Ausstattung, , Tierarzt, vielleicht sogar eine Versicherung. Und Katzen kommen meist noch als Doppelpack.

Die Entscheidung – Katze ja oder nein?

Vor der Suche nach einer geeigneten Katze sollte man im Mietvertrag nachsehen, ob ein solches Haustier überhaupt erlaubt ist.

10, 15, 18, sogar mehr als 20 Jahre alt werden kann eine Katze heute – das sollte vor der Entscheidung klar sein.

Auf wenn man mit einer Katze nicht Gassi gehen muss – genügend Zeit für Schmusen, Spielen und Pflegen sollte man einplanen.

Im Sommer sind die Tierheime voll von Katzen, bei denen sich keiner vorher Gedanken darüber gemacht hat, was man mit der Samtpfote eben in der angeblich schönsten Zeit des Jahres anfangen soll.

Katzen riechen durchaus auch

Sind Sie auch bereit mit den typischen Katzen-Gerüchen zu leben? Verbreitet werden diese zum einem vom Katzen-Klo und zum anderen ist Nassfutter auch nicht für jede Nase angenehm.

Für Katzen muss man Platz und Plätze schaffen. Dazu hinterlassen sie neben Kratzspuren auch viele Haare.

Der Balkon wird künftig vom Katzennetz gesichert, an den Fenstern gibt es einen Kippschutz und selbst die Auswahl der Pflanzen wird nun von der Katze bestimmt, um bloß nichts Giftiges ins Haus zu holen.

Wenn die Katze alt und vielleicht sogar krank ist, muss sie ebenso umsorgt und gepflegt werden – wie eben ein Kitten.

Entscheidung von allen Betroffenen

Eine Katze zu sich zu nehmen sollte immer die Entscheidung aller Betroffener sein. Natürlich darf auch niemand in der Familie eine Allergie gegen Katzen haben. Klingt selbstverständlich, aber manchmal wünscht sich ein Familienmitglied so sehr eine Katze, dass auf Interessen anderer wenig Rücksicht genommen wird. Aus einem: So schlimm kann es doch nicht werden, dass bischen Schnupfen kann dann ganz schnell eine gesundheitliche Beeinträchtigung werden, weswegen die Katze dann doch wieder abgegeben werden muss. Das sollte man keiner Katze und auch keinen Allergiker antun.

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